Vom iPad zu Android und zurück
Posted by Ebabsgnurb in Apple, Hardware, Mobile Geräte on 16/10/2011
Eigentlich wollte ich schon vor langer Zeit einen Artikel darüber schreiben, warum ich mein iPad, der ersten Generation verkauft und mir ein Samsung Galaxy Tab gekauft habe, doch nun sitze ich hier auf der Terasse, vor mir ein iPad 2 und ich betrachte das Fragment eines Textes, das ich vor einigen Monaten verfaßt habe und das so gar nichts mehr mit dem gemein hat, was ich ursprünglich zum Thema sagen wollte.
Entweder bin ich zu langsam im Schreiben oder die Entwicklung der verschiedenen Neuerungen auf dem Markt einfach zu schnelllebig, jedenfalls las sich der Text nicht gut und vor allem ist dieser nicht mehr aktuell, so dass ich beschloß alles neu zu schreiben.
Der Tag 0
Als Anfang letzten Jahres das erste iPad das Licht der Welt entdeckte und Steve Jobs auf dem Podium in Cupertino seine kleine Wunderflunder zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellte, saß ich mit meinem Notebook auf meinem Bett, kuschelte mich in meine Kissen und folgte den Text- und Bildeingaben irgendeines Bloggers von der anderen Seite des Atlantiks.
Ich war mistrauisch, denn ich selbst besaß schon seit einiger Zeit verschiedene Tablet PCs mit installiertem Windows 7 und WACOM Digitiser und träumte von der Möglichkeit einer einfacheren Bedienung der Betriebssystemumgebung mit Touchbedienung, die es zwar schon gab, nur war diese zumeist im Kleide eines kompletten OS, der Tablet PC um ein Vielfaches schwerer als ein etwa 800g schweres Tablet und daher eben doch ein etwas anderes Gerät als das iPad, das mir da präsentiert wurde. Erste Erfahrungen konnte ich bereits mit einem kleinen Android Tablet der Firma Archos sammeln, dass aber im Grunde nicht viel Gemein mit einem iPad hat.
Zudem offenbarten über den Atlantik gesendeten Bilder und später die YouTube Filme eine ähnlich fießende Bedienung, wie ich sie auf den iPhones bewundert habe. Ich nenne das immer “organische Bedienung”, denn sowohl das “Pinch-To-Zoom” als auch das Scrollen, folgte stets exakt der Bewegung des Fingers, so dass man einen direkten Bezug von der ausführenden Hand wahrnimmt, die sich über das Display bewegt, hin zur exakten Umsetzung in erkannte Gesten.
Soetwas gabe es bis dahin noch nicht und auch meine verschiedenen Android Handys wiesen alle genau in diesen Bereichen Verzögerungen auf, so dass der eigentliche Bedienungsablauf des Gerätes, hinterherhinkte. Nicht umsonnst waren die wenigen Klavier Applikationen, die es für Android- und Symbiangeräte gab und gibt alle untauglich um ein wirkliches Touch- bzw. Multitouchgefühl zu vermitteln, während die ersten Applikationen für das iPad überaus faszinierende Experimente zuließen.
Zum iPad ist in der Presselandschaft schon so vieles gesagt worden. Die Kritiken schwankten von überschwenglichen Lobpreisungen bis hin zu negativen Kritiken, die sich allerdings in erster Linie an den Apple Konzern richteten als an das Produkt selbst. Andererseits ist es zugleich schwierig das iPad entkernt von seinem Schöpfer, Verkäufer, Designer zu betrachten – wer auch immer letztlich der hauptsächliche Ideengeber war, werden wir wohl nicht so schnell erfahren – Herr Jobs wird es wohl nicht gewesen sein, denn seine Kompetenz lag in ganz anderen Bereichen. Doch er zeichnete letztlich Verantwortung für das “Produkt” iPad und dies bis zu seinem Tod letzte Woche sehr erfolgreich.
Die Entscheidung mit dem Strohm zu schwimmen
Auch ich war letztes Jahr auf den alles um sich greifenden “Hype-Zug” aufgesprungen und kaufte mir ein iPad, in der Erwartung ein intuitiv zu bedienendes Tablet zu erhalte, mit dem sich hervorragend Sofasurfing betreiben ließ.
Dies erfüllte das iPad auch tatsächlich im hohen Maße, denn erstaunlicherweise verspürte ich nur selten die Einschränkungen von iOS mit dem nicht unterstützten Flashsupport.
Auf dem Gerät gab und gibt es für fast jede Fragestellung, die sich mir stellte irgendeine “App” mit der ich mal das eine und mal das andere tun konnte. Das Nichtvorhandensein von Dateien fehlte mir anfangs nicht. Als ich jedoch das Gerät für immer zahlreichere Anwendungsszenarien benutzen wollte, merkte ich plötzlich, wo die Grenzen des Gerätes sind, denn Dateien, Ordnerstrukturen, wie wir sie von den großen Betriebssystemen kennen, sind im iPad nicht vorgesehen.
Daher ist es auch nicht einfach möglich die eine oder andere Datei einfach durch das Ankoppeln via USB auf den Computer zu schieben, wie man es von Sticks, SD Karten, Festplatten oder Android so wie Symbian Geräte kennt, sondern benötigt für alles entweder eine spezielle Applikation oder die Anbindung an das verhaßte iTunes – eine zugegebenermaßen nicht gerade elegante Lösung.
Viele Zäune um den goldenen Käfig herum
Spätestens an diesem Punkt winken gemeinhin Blogger ab, da gerade im mobilen Bereich, in dem diese Klientel ja zu Hause ist, durch die Einschränkungen, ein produktives Arbeiten nicht nur erschwert, sondern auch zum Teil unmöglich gemacht wird.
Ein schneller Transfer von Daten kann so zum Beispiel nicht einfach lokal, sondern muß in der Regel über zahlreiche “Krückenlösungen” erfolgen.
Wer nun unbedingt ein iPad haben möchte, wird sich sicherlich mit den Einschränkungen seines “goldenen Käfigs” arrangieren können, als elegante Lösung kann man das allerdings nicht bezeichnen, wenn man für den Transfer von Dateien zum Beispiel eine Email versenden muß, um diese am eigenen Computer öffnen zu können.
Sofern es sich um Dateien von nur geringer Größe handelt, mag das ja noch angehen. Hat man es allerdings mit großvolumigen Dateien, vielleicht sogar mit Filmen zu tun, überlegt man sich schon, ob die eine odere andere Tätigkeit sinnvoll am iPad umgesetzt werden sollte. Es steht und fällt zudem meist mit der Anbindung der jeweiligen App nach außen. Wird ein Export nicht vorgesehen, ist man zur Nutzung auf dem Gerät und dies ausschließlich auf dem Gerät, verdonnert – so zum Beispiel bei der Datenbanklösung Bento, die zwar übersichtlich ist und gute Funktionen bietet, aber für weitergehende Auswertungen auf einen PC, also außerhalb des Applekreises, nicht konzipiert und damit nicht wirklich zu benutzen ist.
Diese Einschränkungen sind nicht selten, so dass man mitunter gezwungen ist, abstruse Umwege zu gehen.
Selbst als der vermeintliche Rettungsschirm, das “Camera Connection Kit” (im Folgenden CCK), auf dem Markt kam, mit dem sich viele User erhofften endlich Dateien frei transferieren zu können, konnte man schnell feststellen, dass – ausser dem Transfer von Bildern und Videos – weitere Dateien einfach nicht erkannt und damit nicht übertragen werden konnten. Selbst innerhalb dieses Dateitypus gab es, glaubt man den Berichten zahlreicher Anwender in den Foren, keine Garantie dafür, dass der Transfer klappt oder die Datei erkannt werden würde.
Selbst als das iPad 2 auf dem Markt kam, änderte sich nicht viel an diesem Konzept. Das beste Beispiel ist die von Apple selbst vermarktete Applikation iMovie, die von ihrer Benutzerführung ganz “Apple like” übersichtlich und intuitiv zu bedienen ist, aber von Haus aus keine Bearbeitung von externen Videos, außer denen des iPhones und eigener erstellter Filme, vorsieht.
Auch hier muß man wieder zu Krückenlösungen greifen, wie etwa dem MovieConverter, um über das CCK transferierte Filme, sofern sie überhaupt erkannt werden, vor der Bearbeitung zu konvertieren.
Bei all den Einschränkungen fragt sich jetzt bestimmt jeder Leser, der interessiert die Überschrift dieses Artikels überflogen hat, warum um alles in der Welt der Verfasser denn nochmals einen Versuch gestartet hat, nach einem Wechsel zu einem Android System, abermals zum selben goldenen Käfig zu wechseln?
Vom Regen in die Traufe
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: weil nach wie vor das iPad das am besten zu bedienende Tablet auf dem Markt ist, welches zugleich auch die beste Applikationsanbindung bietet, die derzeit auf dem Markt ist.
Nach meinem relativ schnellen Verkauf des ersten iPads, kaufte ich mir das Samsung Galaxy Tab, also ein 7″ Gerät mit Android in der Version 2.X – also noch kein Honeycomb System – da diese Tablets zu dem Zeitpunkt noch nicht auf dem Markt waren.
Das Galaxy Tab ist ohne Zweifel lange Zeit das wohl am besten geeignete Tablet auf dem Markt gewesen, das alle Vorzüge der Android Community bot, inklusiver seiner Marketplace Anbindung, was vor einem Jahr sicherlich noch nicht selbstverständlich war. Es waren eben aber auch die zahlreichen Nachteile vorhanden, die sich relativ schnell offenbarten.
So gab es bis dahin keine Applikation, die den hervorragend großen Bildschirm mit seiner Hohen Auflösung sinvoll ausnutze. Alle Applikationen wurden hochgezoom und sahen quasi aus “wie ein großes Handy”. Der eigentliche Vorzug eines Tablets und die vielen Möglichkeiten, die sich einem damit bieten, wurde in keinster Weise ausgenutzt. Zudem wurden zahlreiche Anwendungen nicht unterstützt, nicht etwa weil sie von der Hardware her nicht lauffähig wären, sondern vielmehr, weil die Displayauflösung in der Programmierung schlichtweg nicht vorgesehen war. Dies konnte man nur durch einen “Hack” umgehen, zudem viele aber nicht bereit sind – sei es durch Unkenntnis oder aus Angst vor Garantieverlust. Viel User möchten aber schlichtweg, so auch die Verfasserin, die Geräte in ihrem Originalzustand bedienen.
Daher stellte sich bald einiger Frust ein, da mit dem Kauf dieses Gerätes zahlreiche Applikationen schlicht nicht zur Verfügung standen und sich die Usability auf Standardanwendungen beschränkte, von deren Vorteil man aufgrund eben dieser mangelnden Anpassung man nichts hatte.
Trotzdem erkannte ich sehr wohl den hohen Vorteil, den ein 7″ Gerät gegenüber einem 10″ Gerät hat: die hohe Portabilität, denn ein 7″ Gerät ist dann letztlich doch um ein Vielfaches einfacher im Reisegepäck unterzubringen, als ein 10″ Gerät.
Aus diesem Grund viel es mir auch sehr schwer, an den Punkt zu gelangen, der letztlich dazu führte, das Gerät wieder zu veräußern.
Erst als mir klar wurde, dass 1. ein iPad kein Ersatz zu einem Notebook darstellen kann und 2. das Androidsystem letztlich, in erster Linie aufgrund des Fehlens adäquater Software noch viel weniger zum produktiven Arbeiten geeignet ist, als es das iPad mit seinen zahlreichen Applikationslösungen ist, erfolgte die erste Einsicht, wozu so ein Tablet geeignet sein kann.
Nun wurde also Anfang des Jahres das neue iPad vorgestellt und mit ihm Applikationslösungen für Musikanwendungen wie GarageBand und Video in Form von iMovie, nur ausschließlich ab der zweiten Generation des iPads laufen sollten – durchaus interessante Zusatzsoftware, die für mich als Bloggerin durchaus Relefanz hat.
Natürlich war ich aufgrund der Erfahrungen mit dem iPad 1 zunächst vorsichtig mit meinenm Enthusiasmus und verfolgte erste Tests, um die Usability besser einschätzen zu können, da ich selbst in erster Linie mit einem Nokia N8 fotografiere und filme, war ich natürlich besonders gespannt auf Erfahrungen bezüglich der Kompatibilität.
Doch so recht wollte sich bei mir keine zufriedenstellenden Antwort im Internet zeigen, weshalb ich den Sprung ins kalte Wasser wagte und mir schlußlich ein iPad 2 kaufte.
Umso erfreulicher war dann die Erfahrung, die ich sammeln konnte, als ich erste Fotos zur Bearbeitung auf das iPad transferierte, was hervorragend funktionierte.
Natürlich war eine Bearbeitung des mpg4 Filmmaterials vom Nokia N8 nicht möglich, auch zuvor erstellte Konvertieren auf meinem Windows PC scheiterte, doch hatte ich Glück, denn bereits in der ersten Woche der Nuzung erschien der MovieConverter im Appstore, der genau hier eine adäquate Lösung darstellte.
Damit war, zumindest was das Bearbeiten der Mediendateien angeht, ausreichendes Lösungsmaterial gefunden. Zuzüglich stieß ich nun noch auf recht brauchbare Bloggersoftware, die – zumindest was meine Arbeitsweise angeht – für mich ausreichte.
Ohne es zuvor auch nur zu ahnen konnte ich mit einem Mal dieses kleine Wunderwerk der Technik für nahezu alle Belange des täglichen Gebrauchs nutzen, so dass ich kaum noch auf meinen heimischen PC angewiesen war – wohl gemerkt “nahezu”, denn letztlich gibt es dann doch immer wieder Anwendungsszenarien, die einem verdeutlichen, wo die Grenzen des Gerätes stecken. Dies ist dann der Fall, wenn man beispielsweise die neue SozialMedia Funktion von Google+ nutzen möchte, ohne dabei auf eine Applikation angewiesen zu sein.
Nicht selten ist man frustriert, wenn es für bestimmte Fragestellungen keine passende iPad Applikation gibt. Dann wird einem klar, weshalb sich ein iPad eben nicht vorbehaltlos als Notebookersatz eignet, wie eben bei den nur unzureichend abgedeckten Apps für Google+ oder in Situationen, in denen man die Kontoeinstellungen für Facebook, Google+ oder andere Sozial Network Dienste verändern möchte, für deren Nutzung beispielsweise Flash oder ein nicht unterstütztes Scripting, also ein vollständiger Browser Vorausgesetzt wird.
Ich bin daher gespannt, wie lange es dauert, bis ich erneut an einen Punkt gelange, an dem ich aufgrund der Grenzen des iPads mein Gerät wieder veräußere.
Ich werde dann darüber berichten.
Apple iPhone4s / iPhone4 / NokiaN86 / Nokia N8-00 – Ein Kommentar
Posted by Ebabsgnurb in Apple, Hardware, iOS, Mobil, Mobile Geräte, Nokia, Symbian OS, Windows, Windows Phone 7 on 16/10/2011
In den letzten zwei Wochen ist aus der Sicht der ambitionierten Apple Usern eine ganze Menge passiert. Nicht nur Apples neues mobiles Betriebssystem wurde vorgestellt und mit ihm, das neue iPhone, das es nun doch nicht zur Nummer 5 geschafft hat, sondern lediglich anhand eines simplen Buchstabenzusatzes als “neu” deklariert wurde, sondern die Welt trauerte auch um einen genialen Geschäftsmann Steve Jobs.
Ich denke mal, dass der Verlust, und das ist er meiner Meinung nach unbestreitbar, weltweit einen tiefen Eindruk hinterlassen hat, sei es nun aufgrund der Medienpräsenz oder weil man selbst die durch ihn vermarkteten technischen Geräte schätzte.
Das iPhone4s
Zuletzt hat es Apple, zuverlässig wie immer, pünklich geschafft, vergangene Woche sein iOS in der Version 5 auf den Markt zu bringen und mit ihm den heiß ersehnten Nachfolger des iPhone 4, das iPhone 4s.
Aufgrund der starken Überarbeitung der Handykamera war ich natürlich gespannt, was sich alles bei dem Gerät getan hatte, denn allein die Ansage, dass eine 8 MP Kamera verbaut ist, muß ja nicht zwingend für die gute Qualität der selben sprechen – halten wir uns als mahnendes Beispiel das HTC Mozart vor Augen, dessen Kamera durch beeindruckende Spezifikationen, aber nicht gerade durch gute Fotos von sich Reden machte.
Inzwischen haben zahlreiche iPhones ihren Besitzer erreicht und natürlich lassen erste Kameratests auch nicht lange auf sich warten, wie beispielsweise auf der Blogseite von Nokia-Buff.
Der Test ist daher von größerem Interesse, da der Blogger nicht einfach irgendwelche Testfotos bereitgestellt hat oder lediglich einen Vergleichstest der beiden iPhones, das iPhone4 gegen das iPhone4s, vorgenommen hat, sondern er stellte einen Vergleich der wohl bisher besten Kamerahandys an, die es derzeit auf dem Markt zu kaufen gibt, das Nokia N8-00, dass seit einem Jahr auf dem Markt ist und das Nokia N86 MP, das inzwischen zwei Jahre auf dem Buckel hat und als Vorläufer des N8 anzusehen ist.
Dies schreit geradezu nach einem Kommentar.
Gadgetkönig gegen Kamerakönig
Natürlich ist ein Vergleich von iPhone4: 5 MP, iPhone8: 8MP, Nokia N86: 8MP und schließlich Nokia N8: 12 MP nicht einfach. Wie gut sich aber selbst eine 5 MP Kamera im Vergleich zur überdimensionierten Kamera des N8 schlagen kann, haben wir bereits am Samsung Galaxy S bewundern können, dessen Test überaus positiv verlief.
Ich habe mir daher erlaubt, die über die Seite des Boggs verlinkten Originalaufnahmen der jehweiligen Handys genauer unter die Lupe zu nehmen. Sinn und Zweck war es nicht, den überaus unterschiedlich eingestellten Weißabgleich miteinander zu vergleichen, was bei derart unterschiedlichen Geräten nicht sinnvoll ist, sondern rein die Detailtiefe und -schärfe zu betrachten.
Leider hat der Tester die Fotos an unterschiedlichen Tagen aufgenommen, die auch noch komplett unterschiedliche Lichverhältnisse aufwiesen, weshalb ich von eben diesen Vergleich zwingend absehen muß. Dies ist umso bedauerlicher, als dass der Hauptunterschied leider beim Nokia N8 erfolgte, während die Aufnahme des N86, glaut man den Informationen der Rohdaten, am selben Tag und zur selben Zeit aufgenommen wurde, wie die Aufnahmen des iPhone4 und 4s.
Beim Betrachten der Originalbilder muß damit ein Bereich herangezogen werden, der die best mögliche Übereinstimmung ergibt, was die Helligkeit betrifft um zumindest ansatzweise gleiche Bedingungen zu schaffen.
Zudem mußte ich mir ein Objekt hierfür wählen, welches noch hinreichend viel Detaildarstellung zuläßt, um überhaupt eine Aussage über die Linsenqualität zu ermöglichen, weshalb ich den Bereich um das Planetarum, im Unteren Bereich der jeweiligen Bilder bevorzugte.
Originalbilder
iPhone 4
iPhone 4s
Nokia N86 8MP
Nokia N8-00
Quelle: http://nokiabuff.com/2011/10/16/apple-iphone-4s-4-nokia-n8-n86-comparison/#comment-113
Für den Vergleich nahm ich mir ein Bildbetrachtungsprogramm, das eine feste Zoomeinstellung zuließ (Microsoft Office Picture Manager 2007) um hintereinander die jeweiligen Fotos einfach öffnen zu können und den entsprechenden Bereich zu finden. Unabhängig von der Pixelstärke, die ohne Zweifel verschieden große Bereiche der Ausschnitte zeigen, läßt sich dennoch ein guter Eindruck von der Qualität der verbauten Kameralinse gewinnen (siehe unten).
Ausschnitte
iPhone 4
iPhone 4s
Nokia N86 8MP
Nokia N8-00
Fazit
Es ist erfreulicherweise zu erkenne, dass Apple mit seinem iPhone4s offenbar stark an der Verbesserung der Kamera gearbeitet hat, so ist nicht nur die Farbgebung stark verbessert worden, was im Verlgeich zum Nokia N86 deutlich wird, sondern anhand der höheren Pixeldichte eine breitere Belichtungsstärke möglich. Das kann man vor allem auf den im Blog verlinkten Bildern in der Flicker Gallerie gut nachvollziehen, auf denen keine optimalen Lichtverhältnisse herrschten. Damit ist zumindest für diejehnigen, die sich fragten, was für die Neuanschaffung eines iPhones spricht und die gern fotografieren, diese Frage beantwortet: die Kamera ist in der Klasse der iPhones mit Sicherheit das Beste, was Apple bisher verbaut hat.
Im Vergleich zu den Kameraprotagonisten Nokia N86, erst recht im Vergleich zum Nokia N8, offenbaren sich allerdings gravierende Schwächen des iPhone4s, denn zwischen der Linse des Neuankömmlings auf dem Markt und den CarlZeiss Linsen von Nokia stehen Dimensionen.
Ich fürchte, es wird noch eine ganze Weile dauern bis wirklich so gute Kameras in Handys verbaut werden, dass sie das N8 oder das N86 vom Thron stoßen. Das iPhone4s tut es leider nicht – möglicherweise nächstes Jahr sein Nachfolger.
Vielleicht müssen wir aber auch gar nicht mehr sol lange warten, denn im Hause Nokia steht demnächst die Vorstellung der ersten Windows Phones an und vielleicht gibt es, zumindest was die 800er Serie betrifft, eine positive Überraschung.
Nokia N8 – CameraPro | CameraPlus versus Anna Kamera App.
Posted by Ebabsgnurb in News, Nokia, Software, Symbian OS on 24/09/2011
Seit einigen Monaten gibt es im Ovi Store von Nokia eine ganz hervorragende Kamera Applikation für die neue Generation der Symbia^3 Nokia Handys mit dem wohlklingenden Namen “CameraPro” und seit neuestem “Camera Plus”, das für QT fähige Geräte gedacht ist.
Da die Standard Kamerasoftware von Sybian^3 Geräten bis vor kurzem noch zahlreiche Beschränkungen aufwies, die seit Kurzem durch das inzwischen zur Verfügung stehende Kamera Update größtenteils der Vergangenheit angehören und in Hinblick auf das vor wenigen Wochen endlich erschiene Anna Update, ist es nun an der Zeit, sich die Software in Relation zur Standardsoftware ein wenig genauer anzusehen.
Bisher hatten wir bei Verwendung der Standard Software zwar die Möglichkeit Filme in HD aufzunehmen, allerdings beschränkte sich die Framerate dabei auf lediglich 24,9 fps. In normalen Situationen mag dies zwar ausreichend sein, bei komplizierten Situationen oder Lichtverhältnissen konnte man hingegen ein leichtes Ruckeln im Film wahrnehmen. Daher war für diejehnigen, die unbedingt die höhere Framerate ausnutzen wollten, bisher unbedingt erforderlich, CameraPro zu benutzen. Zudem konnte man sowohl Fotos als auch Videos endlos zoomen, was mit der Standard Software leider sehr eingeschränkt war.
Zuzügglich bot einem das Interface der Alternativsoftware mit seinen schnell zugänglichen Buttons und dem aufgeräumten Menü eine große Vielfalt an Einstellmöglichkeiten.
Der Entwickler Harald Meyer veröffentlichte auf “TechUnique.com” zuzüglich zur Kamerasoftware ein durchaus brauchbares Uploadprogramm namens “PicUpR”, welches, nachdem Pixelview es vorzog, sich aus dem Symbian^3 Geschäft zurückzuziehen, seither eine passable Alternative bietet, um Bilder zügig in die Cloud zu stellen.
Relativ neu in diesem Bündel an Software, mutet hier die auf QT basierende Applikation CameraPlus an, die mir vom Oberflächendesign her erheblich besser gefällt als CameraPro. Das mag zum größten Teil daran liegen, dass die Oberfläche, und dies bringt QT nun einmal mit sich, modulierbar d.h. anpaßbar ist und daher mehr Möglichkeiten bietet.
Zudem wirkt das gesamte Design erheblich chicker und besser zum eigentlich modernen Symbian^3 System passend.
Trotdem merkt man CameraPlus seinen Entwicklungsstatus an, vor allem, wenn man vorher CameraPlus benutzt hat und aufgrund der zahlreichen Einstellungsoptionen verwöhnt ist.
Doch der Programmierer gibt auf seiner Homepage auch eindeutige Hinweise darauf, für wen die Applikation gedacht ist, für den weniger ambitionierten Fotografen, während CameraPro eher die Profivariante darstellt.
Nicht zuletzt deshalb wirkt letztgenannte auch erheblich ausgereifter und läuft inzwischen stabiler, als sein QT Pendant.
…und dann kam Anna…
Doch inzwischen gab es das Anna Update, auf das alle Sybian^3 Nutzer sehnlichst gewartet haben. Zu diesem Update seperat, erschien, nur wenige Tage später, eine erste Beta Variante des in Bell folgenden Kamera Updates, was sich inzwischen wirklich sehen lassen kann.
Vorbei ist es mit dem läßtigen Hin- und Herklicken in verschachtelten Menüs, weshalb ich bis zum Update zumeist CameraPro benutzt habe, da das Wechseln z.B. allein zwischen dem Landschafts- und dem Makromodus erheblich einfach zu bewerkstelligen war als in der Standardsoftware.
Offenbar haben die Entwickler bei Nokia nicht geschlafen, denn das Menü wirkt sehr aufgeräumt und selbsterklärend. Das Wechseln zwischen den einzelnen Modi ist nun mit 1, 2 Klicks, einfach möglich.
Zudem können HD Videos nun endlich mit 30 fps aufgenommen werden und Videos, sowie auch Fotos sind nicht mehr dazu verdonnert, sich auf einen Abstand von 30 cm zu beschränken, sondern lassen endlich einen breiteren Entfernungsradius zu bis sie unscharf werden – alles Optionen, die es zuvor nur mit CameraPro und CameraPlus gab.
Daher wird es jetzt sicherlich schwierig für den Programmiere, die richtige Balance zu finden, um seine Software im OVI store weiterhin an den Mann bzw die Frau zu bringen.
Was ist denn nun besser?
Aber was ist nun besser? Die Standard Software oder die Applikationen? Ich muß gestehen, dass ich in letzer zeit vermehrt die Standardsoftware verwendet habe, was aber eher der Tatsache geschuldet ist, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so viele Videos aufgenommen habe, denn eines wurde beim test schnell deutlich:
Das Update eröffnet einem, gerade in den Fällen, in denen man beim Filmen gerne nah an Objekte heranfahren möchte zwar eine erheblich bessere Performance, als zuvor, allerdings konnte ich gerade in Fällen, in denen es um schnelle Szenenwechsel im Zusammenhang mit kleinformatigen Objekten ging feststellen, dass die Kamera bzw. die Software Schwierigkeiten hat, schnell scharf zu stellen. Dieses “Laggen” taucht sicherlich bei beiden Applikationen gleichermaßen auf, bei der Standard Software ist dies hingegen besonders auffällig, so dass ich bei Videoaufnahmen CameraPro bevorzugte.
Bei Fotoaufnahmen habe ich andere Unterschiede feststellen können. So hatte ich den Eindruck, dass das Zoomspektrum bei CameraPro erheblich höher ist, als bei der Standardsoftware. Allerdings empfand ich, subjektiv gesehen die Aufnahmen der Standardsoftware etwas schärfer.
In den meisten Situationen reicht die Standardsoftware auf jeden Fall aus, möchte man jedoch das letzte aus seiner kamera herauskitzeln, sollte man auf CameraPro zurückgreifen.
| Videotest – Part 1 |
| Videotest – Part 2 |
Quelle:
- Mehr Informationen zur Software kann man auf der Homepage der Entwicklerfirma unter tequnique.com einsehen.
- Einen hervorragenden Überblick zur Software selbst bietet AllaboutSymbian.com
iPad 2 – Snapseed
Posted by Ebabsgnurb in Apple, iOS, iPad, Mobile Geräte, News on 21/09/2011

Heute Morgen am Frühstückstisch entdeckte ich, daß die bekannte und durchaus gut zu benutzende Applikation “Snapseed”, für Fotobearbeitung bis zum 23.09.2011 noch kostenlos im Appstore erhältlich ist.
Neugierig geworden, wollte ich mir die Software ein wenig genauer ansehen und installierte sie auf meinem iPad 2.
Ich bin, was das Austesten von Foto Applikationen betrifft inzwischen skeptisch geworden, denn nicht selten verbirgt sich hinter mancher Applikation einfach billige Effekt, die sich zumeist selbst leichter zu erstellen sind, für die man sich im Nachhinein dann doch ärgert, sein Geld ausgegeben zu haben.
Doch was bietet sich dem Benutzer mit Snapseed?
Der Aufbau der Applikation
Die Applikation öffnet sich zu einem sehr aufgeräumten Fenster. Je nach Orientierung des Bildschirms, platzieren sich die einzelnen Effektoptionen mal im unterten Bereich des Displays, mal auf der Linken Schmalseite, in einzelnen grafisch abgesetzten kastenförmigen Grafiken, die selbsterklärend, auf ihre Funktion hinweisen
Ist einmal ein Effekt aktiviert, öffnet sich das gewählte Bild in den Vollbildmodus und es lassen sich die unterschiedlichen Optionen zu dem jeweiligen Effekt durch vertikale und horizontale Wischgesten modifizieren.
Durch vertikales Wischen wählt man die unterschiedlichen Unteroptionen, durch horizontales Wischen die Stärke des jeweiligen Effektes.
Insgesamt lassen sich elf verschiedene Effekte auswählen:
1. Auto Correct
– Hier läßt sich zwischen Kontrast- und Farbsättigung wählen.
2. Selective Adjust
– Durch das Setzen, beliebig vieler, radialer Bezugspunkte, lassen sich sowohl Kontrast, Farbsättigung als auch die Helligkeit anpassen.
3. Tune Image
– Hier lassen sich folgende Effekte gleichmäßig auf das gesamte Bild insgesamt anwenden: Helligkeit, Farbverteilung, Kontrast, Farbsättigung, Weißabgleich.
4. Straighten & Rotate
– Verkleinerung und Rotation.
5. Crop
– Sowohl freihes, als auch Beschneiden nach festgelegten Din Normen.
6. Black & White
– Helligkeit, Kontrast und Körnung
7. Vintage Films
– Hierr lassen sich einige Texturen überlagern, die dem Bild den Effekt von Alterung geben soll. Diese Texturen lassen sich durch folgende Zusatzoptionen noch modifizieren: Helligkeit, Farbsättigung, Texturstärke und Größe jeweils vom Mittelpunkt des Bildes aus.
8. Drama
– Hier kann man durch leichte Schatteneffekte, dem Bild einen dramaturgischen Touch geben. Optional, läßt sich der Effekt durch die Filterstärke und die Farbsättigung noch verändern.
9. Grunge
– Mittels rauher Texturfilter, lassen sich interessante Effekte ins Bild holen. Diese lassen sich durch insgesammt 1500 unterschiedliche Texturstile, durch Helligkeit, Kontrast, der Texturstärke und der Farbsättigung weiter verändern.
10. Center Focus
– Dieser Filter ist ein sog. Unschärfefilter. Mit diesem lassen sich durch gezieltes Ausblenden von Objekten, andere Objekte in den Vordergrund holen. Durch setzen eines frei verschiebbaren Mittelpunktes, kann man hier im Bild interessante Effekte erzeugen. Eine weitere Option ist die Stärke des Filters, d.h. wie stark die Umgebung um das zentrierte Objekt unscharf gefiltert wird.
11. Organic Frames
– Mit diesem Effekt lassen sich unterschielich modelierte Rahmen um das Bild herum projezieren, die entweder Mit hellerem Oder dunklerem Rahmen in unterschieldicher Stärke versehen sind.
Fazit
Beim Arbeiten mit Snapseed habe ich überrascht feststellen können, dass die App. nicht nur überaus stabil auf dem iPad 2 läuft, sondern auch Spaß bringt. Ich war bisher nie ein Freund von Effekten, sondern habe stehts versucht durch gezieltes aussuchen bestimmter Motive, das richtige Bild zu produzieren.
Diese App. zeigte mir aber, was man alles noch aus seinen Bildern herausholen kann bzw. welch interessante Effekte einige Einstellungen in der Software haben können.
Da die App. noch bis zum 23. September frei im Appstore verfügbar ist, sollte sich jeder der etwas zur Bearbeitung von Fotos sucht, die App. einmal genauer ansehen. Sie ist ein echter Tipp.
Abb. links: Bild 1 und 3 – original, Bild 2 und 4 – überarbeitet
iPad 2 – Bloggen auf dem iPad
Posted by Ebabsgnurb in Apple, iOS, iPad, Mobil, Mobile Geräte, Mobiles Internet, News on 19/09/2011
Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen mein allerliebstes Hobby, meine Liebe zu technischen Geräten, quasi zu Papier zu bringen indem ich meine Gedanken und Erfahrungen in Form eines Blogs niederschreibe.
Als Werkzeug diente mir dazu natürlich ein ganz normaler Desktop PC. Anfangs bestanden die Artikel aus einfachen, durch Fotos dokumentierte kurze Artikel, wurden dann aber schnell durch in YouTube geladene, von mir erstellte Filme ergänzt. Das Thema YouTube ist eigentlich eine Geschichte für sich, hängen an der Erstellung und Bearbeitung doch unendlich viele zusätzliche Tätigkeiten, Software und auch Hardware, die es zu erlernen gilt – hat man sich zuvor noch nicht mit der Materie befaßt.
Die Möglichkeiten, die sich einem mit dieser Form des Mediums bieten, sollen hier jedoch nicht erörtert werden, sondern eine ganz andere.
Vom iPad zu Android und zurück
In der Zwischenzeit sind zahlreiche von mir gekaufte Geräte durch meine Hände gegangen, einige haben sich als besonders gut, andere als nicht geeignet entpuppt. Letztgenannte wurden in der Regel dann recht schnell wieder verkauft.
So war es auch anfangs mit dem im letzten Jahr erschienen iPad der ersten Generation, mit dem ich viel herumexperimentierte, es für zahlreiche Anwendungsszenarien versuchte zu benutzen – wofür es schlicht nicht gedacht war und ist – so das ich es schlußendlich, nach einem halben Jahr Nutzung, wieder verkaufte, um es durch ein 7″ Samsung Galaxy Tab zu ersetzten.
Leider war ich mit Android – zumindest in der vorliegenden Form auf einem Tablet – gar nicht zufrieden, da ich die vielen Einschränkungen durch den Mangel an geeigneter Software, einfach nicht für ausreichend empfand – auf einem Handy habe ich hingegen Android als recht brauchbar erfahren.
Viele Anwendungen, die es für Android gab und auch noch gibt, sind nicht, wie beim iPad, explizit für die sehr viel höhere Auflösung gedacht, so dass man nicht selten das Gefühl eines riesig großen Telefons hatte. Ob dies nun mit den Nachfolgegenerationen wie z. B. Honeycomb besser werden soll, wird sich zeigen.
…und doch ein Apfel
Hier fand ich die Lösung von Apple eleganter, explizit für das Tablet eigene Anwendungen zur Verfügung zu stellen, welche die erheblich höhere Auflösung intelligent nutzt. Zudem war die Umsetzung der gesamten Haptik auf dem Galaxy Tab, im Vergleich mit dem iPad – zumindest was meinen subjektiven Eindruck betrifft – erheblich schlechter.
Anwendungen, mit denen ich mich beispielsweise gerne beschäftige, sind Musik Applikationen wie MusicStudio oder Garage Band. Auf ihnen kann man, beinahe organisch, Klaviertasten oder andere Musikinstrumente verwenden um, aus Spaß an der Freude, zu komponieren oder laienhaft Klavierspielen zu lernen.
Derartiges ist auf einem Androidgerät, bisher zumindest, nicht denkbar.
Seit etwas mehr als einen Monat habe ich das Galaxy Tab verkauft und bin nun im Besitz eines iPad 2, in der Annahme, da ich mir nun Bewust darüber bin, dass das iPad letztlich ein Consumer Gerät ist und nicht für produktives Arbeiten seine Darseinsberechtigung hat.
Ich war Anfang des Jahres begeistert von der Vorführung der neuen Apple Software “Garage Band” und ” iMovie”, die ich beide, in erheblich umfangreicherer Form auf einem 13″ MacBook Pro erleben durfte, das allerdings auch recht bald wieder verkauft wurde. Trotz allem halte ich diese beiden Anwendungen, zuminest was die Blogger Szene betrifft, für recht brauchbare und vor allem intutiv bedienbare Werkzeuge.
Meine ersten Einkäufe im Appstore waren dann auch eben diese Applikationen, um zu testen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine mit dem Nokia N8 erstellten HD Filme zu transferieren, zu schneiden und ins Internet zustellen.
Die so gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse, kann man hier im Blog nachlesen.
Nun war es aber an der Zeit, mein 17″ schweres ThinkPad Notebook, zumindest was das mobile Verfassen von Texten für meinen Blog betrifft, ein wenig ausruhen zu lassen, um mittels des iPads Texte zu erstellen und – dies war und ist mir vor allem wichtig – diese zu layoutieren sowie Bilder vernünftig integrieren zu können.
Bisher konnte ich dies nur mit einem richtigen OS, wie etwa OSX oder Windows in überzeugender Weise bewerkstelligen.
Da ich einen WordPress Blog verwende, der mir freundlicherweise von der Firma Xeneris in Heidelberg zur Verfügung gestellt wir, bin ich bezüglich der Software natürlich recht schnell auf die WordPress eigene Appliktion gestoßen, die es ja auch für Android gibt.
Blogsy
Allerdings sind die Möglichkeiten für ein elegantes Layoutieren, wie wir es vom PC her kennen, doch sehr beschränkt, weshalb ich mich in den letzten Tagen einmal genauer im Appstore umsah. Ich entdeckte dabei “Blogsy“, eine Applikation, die man eigentlich als Kleinod bezeichnen könnte, da die App. im Prinzip genau die Ansprüche erfüllt, nach denen ich stets gesucht habe: Sie nutzt alle positiven Optionen, die einem durch das Touchdisplay des iPad zur Verfügung stehen und gibt viele Optionen für WYSIWYG frei, wie z.B. das Platzieren von Bildern und Filmen.
Mit Wischgesten ist es möglich einfach zwischen diesen Modi zu wechseln. Man kann die Ansichtenoption durch zwei unterschiedlich farbene Hintergründe deutlich machen oder, sofern dies bevorzugt wird, beide gleichfarbig belassen – also weiß.
Im WYSIWYG Modus, werden Bilder oder Videos in den Text platziert und können in ihrer Größe und Ausrichtung angepaßt werden.
Im Bearbeitungsmodus, der im Prinzip wie ein Quellcodeeditor eines HTML-Editors wirkt, wird der Text geschrieben und editiert.
Leider gibt es hier kein Syntax Highlighting, was bei komplizierterem HTML Code mitunter etwas erschwerend sein kann.
Zudem würde ich mir wünschen, über ein angepaßtes Tastaturlayout zu verfügen, mit dem es leichter wäre schnell HTML Code zu erstellen. Wer dies möchte oder komplizierteren bzw. verschachtelteren Code erstellen will, sollte sich im Bereich der HTML Editoren umsehen, um diesen dort zu erstellen und den Code anschließend, per Copy and Paste, in den Text einzufügen.
Für das Formatieren des puren Textes, gibt es allerdings im oberen Bereich des Bildschirms eine Toolbar, mit der sich bequem Text editieren läßt. Die Optionen sind beschränkt, für die meisten Anwendungen aber mehr als ausreichend.
Die Formatierung erfolgt entweder über ein simples Markieren des bereits geschrieben Textes und anschließendes Anklicken der gewünschten Formatoption oder ein vorheriges Anklicken der Formatoption und anschließender Texteingabe. Es werden automatisch die Tags an die richtigen Stellen setzt und der Cursor korrekt platziert.
Entlang der rechten Schmalseite sind untereinander gestaffelt verschiedene Onlinedienste, über die man bequem und sehr schnell Bilder in den Text einfügen kann. Die Vorschau ist elegant, durch eine sich öffnende Sprechblase gelöst, in der man zudem die online stehenden Bilder, bei Bedarf drehen kann.
Während meines Textlayouts fiel mir auf, das es mitunter ein wenig hakelig zur Sache ging, fügte ich mehr als drei Bilder in den Text ein. Die Funktion ist aber trotzdem, alles in allem, mehr als zufriedenstellend. Für Feinkorrekturen läßt sich der erstellte Code dann bei Bedarf im Bearbeitungsmodus ausschneiden und an der gewünschten Stelle wieder einfügen.
Ich muß sagen, dass ich selten so schnell und so stressfrei einen Text habe editieren können.
Fazit
Mein Fazit während der Benutzung beim Schreiben und Layoutieren fällt hier durchaus sehr positiv aus, auch wenn es noch einife Haken Ösen im System von Blogsy gibt. Die zahlreichen Abstürze, die ich in einigen Rezensionen im Appstore habe lesen können, konnte ich – zumindest was das iPad 2 betrifft – bisher kein einziges Mal beobachten. Die Applikation lief stabil. Ledeglich beim Einfügen von Fotos hakte es hin und wieder etwas. Ein zuzügliches Feintuning mittels Copy & Paste, konnte dies aber bisher ohne Probleme ausgleich.
Einzig das Fehlen von Syntax Highlighting und eine angepaßte Tastatur für das HTML Editing wären vielleicht Veränderungen, die ich mir für ein Update der Software wünschen würde.
Für 3,99€, die die Applikation im Appstore derzeit kostet, ist dies ein klarer Kauftipp.
HDR Fotografie auf dem Nokia N8
Posted by Ebabsgnurb in Mobile Geräte, Nokia, Symbian OS on 18/09/2011
Vor etwa zwei Wochen entdeckte ich im Ovi Store eine interessante Applikation namens “HDR Camera” um HDR Fotos zu erstellen.
Da ich generell sehr gern mit der hervorgagenden Kamera des N8 fotografiere und auch viele experimentelle Fotos mache, war sofort klar, dass ich die Software ausprobieren mußte.
Schnell war die Applikation nach dem Anna Update heruntergeladen und installiert, so daß ich sofort mit den ersten Testbildern loslegen konnte und durch das Kameraupdate der Standard Software auf dem Nokia N8 adäquate Vergleichsfotos heranziehen konnte, um die Qualität der Software zu beurteilen.
Der Aufbau der Software
Die App. präsentiert sich aufgeräumt und relativ intuitiv zu bedienen, in englischer Sprache. Auf dem Diplay sind nur wenige Menübuttons angebracht, die sich zumeist in der unteren Hälfte des Displays konzentrieren.
Links unten, befindet sich ein Softwarebutton für die Einstellungen, mittig ein Button zum fotografieren und rechts ein Button zum Schließen der Software.
Oben rechts befinden sich noch eine Schnelloption zum Aktivieren des Blitzlichtes und eine Schnelleinstellung, ob die fotografierten Einzelaufnahmen direkt zu einem HDR Foto kombiniert werden sollen oder nicht.
Das eigentliche Foto kann sowohl mit dem hardwareseitig verbautem Kamerabutton, als auch mit einem auf dem Display befindlichen Softwarebutton erstellt werden.
Der am unteren linken Rand des Displays befindliche Softwarebutton für die Einstellungen der Software kann jederzeit angesteuert werden. Ein sachter Klick öffnet ein kleines Popup Menü mit acht unterschiedlichen Funktionseinstellungen (von links oben nach rechts unten):
1. Exposure Levels – Diese Funktion gibt die Möglichkeit die Helligkeitswerte der drei verschiedenen Fotos, aus denen das spätere HDR Foto erstelt werden soll, aufeinander abzustimmen.
2. Advanced Settings – Dies Funktion öffnet ein in drei Reitern aufgeteiltes Untermenü zur Modifizierung der Kontrast, Farb- und Schwellenwerte für das spätere HDR Foto. Zudem lassen sich das User Interface leicht verändern, wie auch die Geschwindigkeit, mit der die drei Fotos aufgenommen werden sollen.
3. Fuse Images – In dieser Option ist es möglich die Reihenfolge der drei Fotos zu verändern, um in bestimmten Situationen bessere Ergebnisse zu erzielen oder bisher nicht Kombinierte Fotos zu einer HDR Aufnahme zusammenzufügen.
4. Image Quality – Hier ist es möglich die Bildqualität der aufzunehmenden Fotos zu verändern. Je höher die Qualitätseinstellungen sind, desto länger dauert natürlich auch die Erstellung des HDR Fotos.
5. Go to photos – Ein Klick auf diese Option öffnet die Galerie des Symbian Gerätes.
6. Help – Die Hilfefunktion, die Einblick in den Funktionsumfang der Software gibt.
7. About product – Hier stehen, wie bei anderen Applikationen auch, Informationen zum Versionsnummer, Copyright Informationen sowie ein direkter Link zur Herstellerseite der Software.
8. More applications – Bei Aktivierung dieses Links, öffnet sich das Browserfenster, um Informationen über zuzügliche Software der Firma zu erhalten.
Alles Einstellungssache
Ich habe in der Option für die Bildqualität die Einstellungen auf “Large” und den Überlappungsalgorythmus auf “High fuse resolution” eingestellt.
Dies führt zwar dazu, das die Erstellung eines Fotos sehr lang dauert, die Qualität des Bildes aber widescreen und im 7 MP Bereich und damit sehr gut sind.
Für Bilder, die ausschließlich für das Internet erstellt werden sollen, würde als Einstellung “Medium”, wenn nicht sogar “Small” vermutlich mehr als ausreichen. Zudem ist es natürlich möglich, durch die Deaktivierung der direkten HDR Erstellung, einiges an Zeit für eine schnelle Fotofolge zu gewinnen, um diese dann im Nachhinein zu erstellen.
Alles in allem läuft die Software sehr stabil auf dem Nokia N8 mit Symbian Anna und bereichert die Möglichkeiten, mit der hervorragenden Kamera des Gerätes um ein Vielfaches.
Beispielfoto
Hier ist ein Vergleich der erstellten Fotos, die zu einem HDR Foto zusammengefügt wurden.
HDR – Foto
HDR 1 – dunktelste Einstellungen
HDR 2 – mittlere Einstellungen
HDR 3 – hellste Einstellungen
iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 1: Alles was man vor der Konvertierung beachten sollte
Posted by Ebabsgnurb in Apple, iOS, iPad, Mobile Geräte, News, Symbian OS on 07/08/2011
Das Problem mit dem Camera Connection Kit – USB-/SD-Karten Adapter
Etwa seit dem Update auf 4.2 des iOS gibt es ein sog. “Feature”, dass für einen Stromsparfunktion der iOS Geräte sorgen soll. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn fortan verbrauchen die Apple Geräte bei Datenübertragungen weniger Strohm so dass der Akku länger hält. Dass diese Funktion aber auch mit zahlreichen Negativeffekten beschattet ist, teilt Apple den Usern nicht mit – schließlich ist alles ein Feature und letztlich führte diese Funktion dazu, dass zuvor ohne Probleme benutzte USB-Sticks, SD-Kartenlesegeräte oder Kameras nicht mehr erkannt wurden, da diese zuviel Strohm verbrauchten – ein Ärgernis für diejenigen, die auf den Dateitransfer angewiesen sind. Welche Geräte fnktionieren und welche nicht, ist auf vor lauter Verzweiflung zusammengestellten Forenseiten zu finden, die darüber informieren sollen, ob oder wie man das Camera Connection Kit (kurz CCK) verwenden kann.
Das iPad 2 mit CCK-USB und das Nokia N8
Die mit der hervorragenden Kamera des Nokia N8 gemachten Fotos können nur dann zuverlässig transferiert werden, stellt man das Handy vor dem Anschließen des N8 mittels USB-Connector auf die Einstellung “Medienübertragung“, sonnst funktioniert gar nichts.
Nun meldet iOS durch ein PopUp Menü, dass ein USB Gerät angeschlossen wurde, dass zu viel Strohm verbraucht, was aufgrund des Updates und der bedauerlichen Strohmsparfunktion nicht weiter verwundert, uns aber nicht daran hindert, die Daten zu übertragen. Darum klicken wir einfach auf den OK Button des PopUp Menüs und warten, bis die Mediendaten des Handys geladen wurden.
Selbst wenn alle Anwendungen zuvor geschlossen waren, öffnet sich im Hintergrund die Fotosoftware, deren Informationsreiter sich von “Fotos”, “Alben”, “Ereignisse” und “Orte” auf den Reiter “Kamera” erweitern um die gelesenen Daten anzuzeigen.
Bilder werden, wie dies zu erwarten ist, normal angezeigt. Was uns aber besonders interessiert sind die mit dem Handy gemachten Videos der drei unterschiedlichen Kamera Applikationen.
Video ist gleich Video..?
Die mit der Standard Kamera Software aufgenommenen Videos werden als graue Kästchen mit der Bezeichnung MP4 dargestellt ebenso die Videoaufnahmen der Applikation “CameraPlus”.
Am wenigsten Probleme gibt es offenbar mit den Aufnahmen der Applikation “CameraPro”, deren Videodateien wie Bilder dargestellt werden mit der Zusatzbezeichnung “JPG+MP4″, was anfangs dazu führte, dass ich die Videodateien nicht als solche wahrnahm. Da dann auch noch die gesamten Dateibezeichnungen fehlen, ist es vor allem bei den “grauen Kästchen” natürlich schwer, die Dateien voneinander zu trennen.
Vermutlich ist es am einfachsten prinzipell alle Videos herunterzuladen und anschließend die Videodateien auf dem Gerät zu löschen.
Das iPad 2 mit CCK-SD-Kartenleser und Nokia N8
Da ich mich anfangs ein wenig von der Pop-Up Meldung habe beeindrucken lassen, versuchte ich mich in der Benutzung der SD-Karten Einheit, da das Nokia N8 ja ebenfalls über einen Micro SD-Kartenslot verfügt und ich diese hin und wieder benutzte, überlegte ich, die Karte für den Transfer zu verwenden.
Ein Adapter der Firma “Samsung” war schnell gefunden, allerdings erkannte das CCK daraufhin die Micro-SD Karte nicht. Aus Mangel an Alternativen an Andaptern und da man mit dem Nokia N8 überaus gesegnet ist mit jeglicher Form von Anschlüssen, steckte ich einen USB-SD-Kartenlesegerät in den USB Slot des Nokia N8 und transferierte die Dateien nun auf eine ältere 1GB SD Karte.
Video ist ungleich Video..?
Man muß allerdings dabei beachten, dass auf der Karte die für Kameraformate üblichen Ordner “DCIM” und “MISC” vorhanden sind und die Dateien stets im Ordner “DCIM” gespeichert werden.
Interessanterweise wurden bei diesem Transfer die Videodateien der Applikation “CameraPlus” und der Standard Kamerasoftware beide nicht erkannt, während es mit den Dateien, die mit “CameraPro” erstellt wurden, überhaupt keine Probleme gab – für mich tröstlich, da ich aus Stabilitätsgründen ohnehin dieser Software den Vorzug gebe. Den selben Test unternahm ich dann noch mit einem 8 GB USB-Stick, der zum gleichen Ergebnis kam.
Erstes Fazit
Mein Fazit für den Dateitransfer vom Nokia N8 zum iPad lautet, dass die beste Option offenbar ein Transfer über die USB-Schnittstelle des CCK ist. Will man beim Transfer auf Nummer sicher gehen und alle Möglichkeiten aussondieren, ist die Verwendung von CameraPro zur Zeit wohl noch die beste Lösung, obgleich während der zahlreichen Updates, die es für die App in den letzen Wochen gegeben hat, leider die Option verloren gegangen ist, die Video- und Audioeinstellungen in den sog. “Experteneinstellungen” zu modifizieren. Damit kann man nur hoffen, dass der Entwickler nicht irgendwann ein Format wählt, dass nicht mehr 100%ig kompatibel ist. Nichts desto trotz klappen via direkter USB-Anbindung trotz allem die Transfers aller Kamera Applikationen. Wie dies in Hinblick auf das Ende August bevorstehende Update auf “Anna” für das Nokia N8, das ein gehöriges Update der Kamerasoftware vorsieht, ausfallen wird, werden wir dann sehen.
iPad 2 – MovieConverter genauer betrachtet – Teil 2: Videokonvertierung
Posted by Ebabsgnurb in Apple, iOS, iPad, Mobile Geräte, News, Nokia, Software, Symbian OS on 07/08/2011
Sind die gewünschten Videos auf das iPad korrekt transferiert, befinden sich die Videos in der Applikation “Fotos” , im Album “Alle Importierten” oder “letzter Import”.
Unter der Rubrik “Fotos” und “Ereignisse” sind diese ein wenig schwerer zu finden, da zumindest die Rubrik bzw der Reiter “Ereignisse” nach dem Datum der Aufnahme soriert ist, was in unsehrem Fall, da wir ja gezielt nach dem letzen Import suchen wollen, weniger geeignet ist.
Letztlich ist es aber so, dass alle hier in der Applikation vom Nokia N8 transferierten und normal sichtbaren Videodateien, auch konvertiert werden können.
MovieConverter 1.0
Seit dem 06.08. gibt es im Appstore den MovieConverter in der Version 1.0 für 2,39 €. Da es bedauerlicherweise keine Demoversion gibt, ich die App aber unbedingt ausprobieren wollte, mußte ich in den “sauren Apfel beißen” und die App direkt kaufen. ich wurde nicht enttäuscht, denn schließlich erfüllte die sich sehr gut selbst erklärende App. hervorragend das, was sie in der Beschreibung versprach: sie konvertiert Videos, die für mich wichtig sind.
Letztlich sollte man noch beachten, dass sowohl beim Konvertieren, als auch beim Hochladen beipielsweise zu YouTube – verwendet man die HD Option – zwingend der Bildschirmschohner deaktiviert sein sollte, weil es anderweitig zu Abbrüchen beim Upload kommen kann.
Da die Konvertierung aber nicht besonders lang dauert – ich habe für einen 1,5 minütigen Film etwa 1,4 Minuten benötigt – ist dies beim Konvertieren kleinerer Filme nicht weiter tragisch.
Den Upload ins Internet sollte man aber vielleicht doch eher im Bildarchiv vornehmen, da die Funktion dort im Hintergrund ablaufen, auch bei aktiviertem Bildschirmschohner.
Mein subjektiver Eindruck war, dass der Upload über das Bildarchiv erheblich stabiler und schneller als in iMovie erfolgte.
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| Aus iPadMovieConverter |
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| Aus iPadMovieConverter |
iPad 2 – editieren eines externen Videos in iMovie
Posted by Ebabsgnurb in Apple, iPad, Mobile Geräte, Mobiles Internet, Nokia, Symbian OS on 06/08/2011
Endlich ist es soweit, ich habe mich mit meinem neuen iPad 2 gerüstet, um die vielen neuen Applikationen auszuprobieren, die seit dem Verkauf meines iPad der ersten Generation im Januar diesen Jahres erschien sind.
Interessiert hat mich hierbei vor allem die Anwendung “GarageBand” und “iMovie”, die ich bereits von meinem alten Macbook Pro kannte.
Da ich selbst zum Fotografieren ein Nokia N8 verwende, lag mein Interesse daher auch in dem Ausprobieren der Kompatibilität meines Handys mit dem iPad bzw. der Software. Umso trauriger war ich dann natürlich ,als ich als Freund mobiler Anwendungslösungen feststellen mußte, dass mein Wunsch sich aufgrund von Einschränkungen im Videobereich nicht realisieren ließ. Egal welche Foto Software ich ausprobierte, unabhängig davon, was ich einstellte, keine Videoversion meines Gerätes ließ sich in iMovie öffnen, hingegen sehrwohl abspielen.
Daher war ich auch überaus erfreut beim gestrigen Stöbern durch den AppStore auf die Applikationen “MovieConverter” zu stoßen, von dem es leider keine Demosoftware gab. Da sich der Kaufpreis auf 2,39 € beschränkte, wagte ich den Schritt und testet gestern (siehe Video) den ganzen Tag die Kompatibilität mit dem Nokia N8, die – und dass kann ich hier jetzt bereits sagen – als überaus positiv zu bezeichnen ist.
Das beigefügte Video wurde mit dem Nokia N8 aufgenommen, mit dem “CameraConnection Kit” auf das iPad 2 übertragen, mit “MovieConverter” konvertiert und mit “iMovie” bearbeitet – alles ohne PC oder Mac.
Ein ausführlicher Test hierzu wird noch folgen.
Von Symbian zu Windows Phone 7 und zurück
Posted by Ebabsgnurb in Android, Internet, Mobil, Mobile Geräte, Nokia, Samsung, Software, Symbian OS, Web OS, Windows, Windows Phone 7 on 14/03/2011
Als während des MWC 2011 in Barcelona durch Stephen Elop bekannt wurde, dass Nokia seine Symbian Produktion über Kurz oder Lang einstellen würde, war für mich als Nokia N8 Nutzer klar, ich würde mein Gerät so schnell wie möglich verkaufen. Hatte ich mich noch wochenlang damit bei Laune gehalten, dass es für mein Gerät bald Updates für den Browser geben würde um endlich flüssig Surfen zu können, sank dieses Hoffnung nun auf einen absoluten Tiefpunkt. Sicherlich habe ich mir das N8 nicht gekauft, weil ich mir eine vergleichbare Performance wie bei einem iOS Gerät erträumt hatte, so doch zumindest nahe daran. Die Kamera ist gewiss das Genialste, dass ich je bei einem Handy in Händen halten konnte. Sie ersetzte meine Digitalkamera, eine Panasonic TZ5 fast komplett. Dennoch stellte sich im Laufe der Zeit gewisse Frustgefühle ein, wenn es darum ging, bequem und flüssig im System zu hantieren oder sich im Social Network zu bewegen. Das ist etwas, das man nicht gerade als Stärke der Sybian ^3 Geräte bezeichnen kann – jedenfalls noch nicht. Nachdem durch S. Elop die Bombe nun geplatzt war, wurde schnell klar, dass innerhalb einer relativ überschaubaren Zeit zahlreiche Entwickler das Feld wechseln und die Weiterentwicklung stagnieren würde – das liegt in der Natur der Sache, schließlich müssen auch diese von irgend etwas leben.
Wohl wissend, dass nach dieser Nachricht die Preise der Geräte schnell fallen würden, erstellte ich in aller Eile Fotos und setzte das Gerät, das ich in der silberfarbenen Edition besaß, bei Ebay zum Verkauf rein.
Für mich war klar, ich wollte schnell Ersatz haben, merkte allerdings zugleich, dass ich in einem Dilemma steckte, denn ich habe ganz spezielle Ansprüche an ein Gerät, deren Funktionen sich zum Teil – zumindest was die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte betrifft – ausschließen.
Da ich durch das Galaxy S wußte, dass Samsung recht gute Kameraobjektive verbaut und ich schon die ganze Zeit neugierig auf Windows Phone war, entschloss ich mich für das Samsung Omnia 7.
Also recherchierte ich in den gängigen Preisvegleichsseiten nach guten und günstigen Shops, bei denen ich fündig werden könnte. Schnell war ein Shop gefunden und das Omnia 7 bestellt. Noch am selben Tag wurde es auf den Weg geschickt, so dass ich es bereits am nächsten Tag in Händen halten konnte.
Da war es nun, mein erstes Windows Phone 7 Gerät. Die Verarbeitung wirkte insgesamt, im Vergleich zum Samsung Galaxy S, sehr viel hochwertiger, da neben dem üblichen Plastik, an entscheidenden Stellen Metall verwendet wurde.
Apple-Feeling
Die Benutzeroberfläche wirkte sehr aufgeräumt und aufgrund der Verwendung eines AMOLED Displays sehr edel. Zudem lief das OS bei jeder Verwendung flüssig, so dass es Spaß brachte, das Gerät zu benutzen. Schnell hatte ich mich mit der Funktion angefreundet und es entstanden kaum Fragen, wo oder wie man das eine oder andere vielleicht modifizieren könnte, denn es gibt nicht viele Optionen – wohl um den User nicht zu verwirren. Das was man allerdings an Optionen hat, funktioniert sehr gut.
Daher dauerte es auch nicht lang, bis ich den Schritt in den Marketplace machte, mein Konto eingerichtet und erste Prgramme installiert hatte. Entgegen der üblichen Informationspolitik empfand ich den Marktplatz als gut befüllt und mit ordentlichen Applikationen bestückt: für meine Bedürfnisse gab es genügend kostenlose Alternativen beispielsweise für Twitter Apps., Radioprogramme und Spiele. Was wollte man also mehr?
Insgesammt beschlich mich bei der Benutzung des Gerätes ein ganz ähnliches Gefühl, dass ich von Apple Geräten gewohnt war: es bringt Spaß sie zu bedienen – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.
Auch eine Verbindung zu meinem MacBook Pro war durch den nur wenige Tage zuvor publizierten “Winows Phone 7 Connector” eine meiner leichtesten Übungen. Alles wurde korrekt erkannt und funktionierte flüssig.
Da ich ohnehin alle meine Daten der Datenkrake Google anvertraut habe, war auch ein Abgleich mit dem Omnia 7 eine meiner leichtesten Übungen.
Schnell war für mich klar: Dieses OS hat das Potential zu mehr.
Dass es bis zu dem Potential reicht und bisher nicht mehr ist, wurde mir dann jedoch klar, als ich versuchte unterwegs Programme im Hintergrund laufen zu lassen, was nicht ging.
…und doch nicht perfekt?
Ich wohne in einer Region, in der eine Breitbandverbindung über das mobile Netzwerk geografisch oft nicht möglich ist. In meinem unmittelbaren Umkreis empfange ich selbst nur EDGE, was bisher für viele Belange, wie z.B. Email aber auch für kurze Tweets ausreichend war. Selbst wenn ich Fotos bei Twitter hochladen wollte, hatte ich nur selten das Problem, dass es gar nicht ging. Zumeist erstellte ich früher den Tweet, steckte dann das Handy in die Tasche, um nicht endlos lange darauf warten zu müssen, bis das Bild hochgeladen war – schließlich hat man ja noch anderes zu tun. Alles andere passierte von alleine.
Mit Windows Phone ging das allerdings nicht.
So elegant und geschmeidig die Programme sich im mobilen Breitbandnetz und Wlan bedienen lassen, im EDGE Bereich wurden sie zu einer Tortur, denn ich mußte stets aufpassen, dass das Handy auf keinen Fall in den Standby Modus fiel. Ansonnsten wurde der Upload unterbrochen und mein Tweet war verloren.
Da es noch kein “Copy&Paste” gibt, konnte ich auch nicht sicherheitshalber den Text kopieren und mir diesen zumindest zu bewahren. Diese Funktion wird erst Ende März den Weg zu den Geräten finden. Daher stand ich mitunter Minuten lang herum und tippte in regelmäßigen Abständen auf das Display, bis das mit der 5MP Kamera geschossene Bild endlich den für ihn bestimmten Server erreicht hatte – eine sehr lästige Prozedur.
Das, so wurde mir nun endlich bewußt, ist für mich ein absolutes “No-go” bei einem Handy. Das ist fehlendes Multitasking, was ich hier nun schmerzlich vermisste.
Kamera
Von der relativ guten Qualität der Kamera, trotz seiner nur als durchschnittlich zu bezeichnenden 5MP, konnte ich mich ebenfalls überzeugen. Die Bilder waren schön scharf und wiesen ein nur geringes Rauschen auf, in besonders günstigen Lichtverhältnissen waren die AUfnahmen gestochen scharf. Allerdings ist mir bei bisher allen von mir getesteten Samsung Geräten aufgefallen, dass die Kamerasoftware, einen kleinen aber doch unschönen Fehler im Weißabgleich aufweist. Belässt man die Kamera auf die Einstellung “Auto”, so erhalten die Bilder einen relativ starken, unnatürlichen Blaustich. Die Einstellung für “Tageslicht” ist leicht zu gelblich, was bei bewölkten Himmel nicht weiter auffällt, bei Sonnenlicht allerdings sehr stört. Alle anderen Einstellungen, wie die für “bewölkten Himmel” oder Kunstlicht, sind definitiv nicht verwendbar, da sie extreme Falschfarben erzeugen, die sehr unnatürlich wirken.
Das Samsung Omnia 7 wird zudem mit 720p beworben, was sie auch aufnehmen kann. Verschwiegen wird hier allerdings, dass sie dies mit lediglich 24 fps tut, was gerade bei weit entfernten Objekten mit starken Kontrastunterschieden wie z.B. Baumgruppen oder sich schnell bewegenden Objekten, zu Drop-Outs führt – eine große Enttäuschung.
Als ich am nächsten Morgen dann mitten auf dem wunderschönen Display Pixelfehler entdeckte, überlegte ich, ob ich von meinem 14tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen sollte und musste dies aber nicht sehr lange tun: Ich schickte das Gerät zurück.
Eigentlich war für mich klar, dass ich mir das gleiche Ersatzgerät zuschicken lassen wollte, doch als ich sah, dass sich der Preis erhöht hatte und ich anfing, nochmals darüber nachzudenken, dass ich mit dem fehlenden “Multitasking” fast ein ganzes Jahr zurechtkommen müsste, schließlich ist mit einem richtigen Update frühestens Ende des Jahres zu rechnen, zögerte ich und beließ es bei der Rückerstattung des Kaufpreises.
Ich fing erneut an im Netz nach geeigneten Alternativen Ausschau zu halten, was für mich ein untrügliches Zeichen ist, dass ich mich bereits von dem Gerät verabschiedet hatte. Ich schielte nach den jetzt auf den Markt ströhmenden DualCore Geräten, die mir aber noch zu unsicher in den Funktionen (HP Pre 3), entweder zu groß und zu teuer sind (Samsung Galaxy S II) oder deren Marke (LG Optimus Speed) mir bisher nicht recht zusagte. Im Zuge dieser Recherche keimte in mir auch der Wunsch erneut auf, ein Handy mit einer guten Kamera zu benutzen, weshalb ich automatisch wieder auf Nokia Geräte schielte – hatte ich mich nicht bereits von Symbian verabschiedet?
Ein Blick auf ältere Nokia Geräte, wie das N82, das N95 8GB und das N97, konnten mich dann aber doch nicht ganz überzeugen, da ich nicht bereit war mich nochmals für das Verfassen von Texten auf das stupide mehrfache Tippen von “abc”, “def”, “ghi” einzulassen. Zudem stellte sich mir die Frage, ob es nicht gerade das N97 war, das durch seine zahlreichen Bugs sehr am Image des Nokiakonzerns gekratzt hatte. Zahlreiche Foreneinträge in der Kategorie “Kaufberatung” endeten zumeist mit den Worten “…kauf das bloß nicht…!”.
Wie es der Zufall wollte, entdeckte ich dann in einem MediaMarkt mein altes Nokia N8, allerdings in der Farbe, die ich ursprünglich gern hätte haben wollen, die aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erhältlich war – in Orange. Da ich inzwischen ein Samsung Galaxy Tab mein Eigen nennen kann, also für’s im Internet Surfen und “Herumfummeln” zu Hause ein ausreichend gutes Gerät besaß, entschloß ich mich, mir einzugestehen, dass ich damals voreilig mein N8 verkauft hatte und es nun bitter bereuhte.
Bei all seinen Haken in der Benutzung, all seinen verschachtelten Menüs, konnte es doch mit Dingen aufwarten, die alle anderen Geräte nicht oder nur teilweise haben: echtes Multitasking und die wohl beste Kamera, die es derzeit auf dem Markt in einem Handy verbaut gibt. Dies in Kombination mit einem wirklich guten Design, gepaart mit hervorragender Hardware und hervorragendem Sound, ließen mich zu Symbian zurückkehren.
Ich habe nun am Wochenende ein orangefarbenes Nokia N8-00 bestellt und freue mich schon auf die vertrauten drei Homescreens, die sich mir beim EInschalten des Gerätes zeigen werden.








































